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Künstler bauen eine neue Welt

Datum der Veranstaltung:
08.03.2017
Veranstaltungstyp: Veranstalter:
Fachwelten Bayern
Veranstaltungsort:
Poinger Straße 4
85570 Markt Schwaben
Deutschland

Nach der Französischen Revolution machte sich die Kunst von ihren Hauptauftraggebern,
der Kirche und dem Staat, frei und erkannte dabei ganz
andere Potenziale. Künstler wie Caspar David Friedrich oder der Architekt
Karl Friedrich Schinkel erhoben die Kunst und die Architektur zu einer gesellschaftsformenden
Kraft. Die Welt wollten sie verändern gemäß den drei
Grundelementen: Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit!
Im 19. Jahrhundert verfolgten Wassily Kandinsky und Franz Marc mit ihrer
Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ ähnliche idealistische Ziele, um der
Gesellschaft einen Weg in eine leuchtende Zukunft zu weisen. Der Erste
Weltkrieg sollte ihrem Streben und Wollen ein Ende setzen. Fortgesetzt
wurde es von Walter Gropius, der 1919 sein Bauhaus eröffnete, um auf
„den Trümmern des Ersten Weltkrieges das Neue Haus Europa“ zu bauen.
Mit großer Kraft versammelte er das „Who is Who“ der Avantgarde, um
mit grenzsprengender Modernität der Gesellschaft neue Wege aufzuzeigen.
Das Erbe des „Blauen Reiter“ und des Bauhauses hatte Joseph Beuys aufgenommen.
Wie kein anderer setzte er sich als Professor der Düsseldorfer
Akademie seit 1961 für einen politischen, gesellschaftlichen und sozialen
Richtungswechsel ein. Sein Satz „Jeder Mensch ist ein Künstler“ hallt
bis heute nach. Doch was meinte Joseph Beuys damit? Diese und andere
Fragen werden in der Vorlesung untersucht.

INHALT
Der Vortrag beleuchtet die Potenziale der Kunst und ihre Möglichkeiten,
der Gesellschaft einen Weg zu weisen, um Veränderungen zu bewirken