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Uni BW 8. Seminar zur Wasserversorgung Neubiberg

22.09.2016
Nachbericht I Uni BW 8. Seminar zur Wasserversorgung Neubiberg I 15.09.16
 
Am 15. September 2016 fand das  8. Seminar zur Wasserversorgung in der Bundeswehruniversität in Neubiberg statt. Zum wiederholten Mal hat die HTI Gienger in Kooperation mit der Initiative CO2 mit einem Stand teilgenommen. Neben dem Stand waren noch 10 weitere Aussteller, die auch zur Wasserversorgung in Bayern beitragen vertreten, an denen sich die Besucher in den Pausen und am Ende der Veranstaltung informieren konnten. 
 
Die Relevanz des Themas wird dadurch deutlich, dass die bayrischen Wasserversorger Leistungen erbringen , die über ihren Zweck hinaus dem Umwelt und Gesundheitsschutz insgesamt zu Gute kommen. Dazu gehört die jederzeitige Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser von einwandfreier Beschaffenheit, in ausreichender Menge und unter ausreichendem Druck. Die zentralen rechtlichen Grundlagen der Wasserversorgung sind in europäischen Richtlinien im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und in der Trinkwasserversorgung (TrinkwV 2001) festgeschrieben. Sie werden durch die Regelwerke der Wasserverbände wie des DWGs und allgemein anerkannte technische Regeln zur Trinkwasserversorgung wie die DIN 2000 ergänzt.
 
Eine Reihe von Anforderungen sind grundlegende Ziele der Wasserversorger wie die Sicherstellung einer nachhaltigen Trinkwasserversorgung und der Schutz der Ressourcen. Auch der Erhalt des ökologischen Gleichgewichts in den Gewinnungsgebieten gemäß den Bewirtschaftungsgrundsätzen  §6 des WHG. Diese Anforderungen richten sich explizit an die Träger der öffentlichen Wasserversorgung.
 
Begrüßt und eingeführt wurden die Gäste durch Prof. Dr.-Ing. F. Wolfgang Günthert, der in seiner Ansprache auch auf die herausfordernden Aufgaben der Wasserversorger hinwies. Zudem brachte er zum Ausdurck, dass das Thema der Nachhaltigkeit, einschließlich sozialer Aspekte, sich in vielen Vorträgen der Referenten wieder spiegeln werde. 
 
Auch der Vorsitzende der DVGW Landesgruppe  Bayern, Herr Klaus Rubach aus München begrüßte die Seminarteilnehmer. Ihn beschäftigt die noch immer unbefriedigende Lage der Wasserschutzgebiete in Bayern. Nitrateinträge und erfolgreiche Prozesse gegen Wasserschutzgebiete waren schon im letzten Jahr relevante Themen und haben an Bedeutung nichts eingebüßt.
 
Den Anfang des Seminars machte Dr. Kay Möller von aquabench und referierte über das Nachhaltigkeitscontrolling der Siedlungswasserwirtschaft. Auch Herr Dehne vom Wasserwerk Schwabmünchen, der auch an unserem Trinkwassertag in Markt Schwaben anzutreffen sein wird, wies auf die Bedeutung der Nachhaltigkeit der Trinkwasserversorgung hin. Er ging des weiteren auf die Anforderungen der Mitarbeiter in der Wasserversorgung ein. Er stellte die Unterschiede von Heute und Morgen sehr deutlich dar. Fehlende fachliche Kompetenz hat dazu geführt, dass aus einer Vielzahl von Einzelversorgungen im Laufe der Zeit mehr und mehr Wasser mit zweifelhafter Beschaffenheit gefördert und verteilt wurde, erwähnte Herr Dehne. Auch fehlender Grundwasserschutz und übermäßige Nutzung des Wasservorkommens gehören dazu. 
 
Dies und noch viele weitere Themen wurde bei dem diesjährigen Seminar zur Wasserversorgung in der Bundeswehruniversität von den Wasserversorgern genannt und diskutiert. Auch im kommenden Jahr treffen sich die Experten und die HTI wird mit dabei sein.
 
Für weiter Informationen sprechen Sie uns gerne an: 
 
HTI Gienger KG
Regina Kronseder
Techn. AD/ Key-Account