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IFAT 2016 in München
30. Mai – 3. Juni 2016

Besuchen Sie uns vom 30. Mai bis 3. Juni 2016 auf der IFAT in München – Messestand in Halle B6, Stand 351/450 und informieren Sie sich zu den Leistungen der HTI-Gruppe sowie über die Chancen und Möglichkeiten der elektronischen Beschaffung innerhalb der Branche.

Himmliches Projekt im Höllental

07.03.2016

HTI Gienger und Alvenius Höllental Sanierung

SPITZE!
HIMMLICHES PROJEKT IM HÖLLENTAL

Nur einen Katzensprung von Garmisch Partenkirchen entfernt befindet sich die Höllental­angerhütte. 1387 Meter über dem Meeresspiegel im Wettersteingebirge. Wanderer schätzen sie bereits seit 1893 als idealen Ausgangspunkt, um die Zugspitze über die berühmte Höllentalroute zu erklimmen. Jetzt aber bestand Sanierungsbedarf – und die HTI ­GIENGER KG bekam den Zuschlag.

2013 hatte die ursprüngliche Hütte ausgedient. Höchste Zeit, eine neue zu errichten. Dringend erforderlich: neue Wasserkraftleitungen. Der Auftrag zur Lieferung des Rohrleitungssystems ging an die HTI GIENGER KG und den Produzenten Alvenius. Ein himmlischer Auftrag im Höllental.

Und doch steckte dabei der Teufel im Detail. Abriss, Bau und Neubau unter den Bedingungen des Wettersteingebirges sind kein Kinderspiel. Die Projektierung lief bereits seit nahezu 15 Jahren, und gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Eberl ZT aus Rinn in Österreich plante die Sektion München des Deutschen Alpenvereins (DAV) den Neubau des Kraftwerks für die Höllentalangerhütte. Dabei galt es, zahlreiche Anforderungen zu beachten. Die Lösungen für die Wasserkraftleitungen aber zählten zum Standardsortiment von HTI und Alvenius.

LEICHT, STRAK, ROBUST - KEINERLEI PROBLEME
Wie die meisten Hütten ist auch die Höllentalangerhütte relativ unzugänglich gelegen. Straßen oder Wege, die für schwere Transportfahrzeuge ausgelegt sind? Keine Spur. Die Rohre sollten deshalb per Hubschrauber befördert werden. Bedingung dafür: geringes Gewicht.

Nicht die einzige Herausforderung. Einige Abschnitte der Wasserkraftleitungen laufen zudem frei auf der Bergseite und sind somit einer kontinuierlichen Sonneneinstrahlung sowie allen möglichen Wetterbedingungen ausgesetzt. Rohrleitungen mit hoher Robustheit waren gefragt. Selbstverständlich standen die zur Verfügung.

DIE LÖSUNG - ALVENIUS FLOWMAX ROCSHIELDTM
Nach Auswertung der Lieferanten entschied sich der DAV gemeinsam mit der Spezialbaufirma Florian Dörfler Alpiner Tiefbau für Alvenius FlowMax ­RocShield. Warum? Wir sagen es Ihnen:

  • geringes Gewicht: Die dünnwandigen FlowMax-Rohre sind wesentlich leichter als vergleichbare Ausführungen. Somit können mehr Rohre pro Hubschrauberflug transportiert werden und nicht zuletzt erleichtert es die Handhabe bei der Installation. 
  • robuste Rohre: FlowMax-Rohre sind thermoplastbeschichtet und garantieren damit einen außerordentlich hohen Korrosionsschutz und eine lange Lebensdauer. Die Außenseite der Rohre ist mit RocShield beschichtet. Dies sorgt für eine zusätzliche Robustheit gegenüber Abrieb, äußeren Einflüssen und Korrosion.
  • einfache Montage: Alvenius-Schnellkupplungssysteme in Verbindung mit dem niedrigen Gewicht der Rohrleitungen sorgen für eine bis zu zehnmal kürzere Installationszeit. 

Als die Installation im Sommer dieses Jahres abgeschlossen war, konnten alle beteiligten Parteien dieses Wasserkraftleitungsprojekts mit folgenden Worten zusammenfassen: Mit HTI und Alvenius keine Hölle im Höllental.

Den Artikel finden sie auch in unserer aktuellen Ausgabe der HTI Perpsektiv. Das Projekt begeisterte auch die Redaktion des Bauverlages und wurde in der tHIS-Ausgabe 9.2015 veröffentlicht.

HTI PERSPEKTIV 04/2015