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Porta–Claudia–Tunnel in Scharnitz (Tirol/Österreich)

verwendetes
672 m vor-vollisolierte Alvenius Flowmax® Rohre DA 168 PN 40
Material
Länge =6000mm und 3000mm mit Victaulic Kupplungssystem und 3 Stück Hydranten Entnahmestellen DA 168/DA 89

Alte Wege neu gesichert!
Porta –Claudia –Tunnel, Scharnitz (Tirol/Österreich)

Tunnel in Scharnitz

Die Porta Claudia ist eine ehemalige Befestigungsanlage
an der Engstelle des Scharnitzpasses im Isartal bei Scharnitz,
welcher sich an der österreichischen Grenze (Tirol) zu
Deutschland (Bayern) befindet.
Hier am Scharnitzpass beginnt heute auf österreichischer
Seite die B177 und auf deutscher Seite die B2.
Bereits seit vielen Jahren bestand die in der Öffentlichkeit
stark thematisierte Forderung nach einer Umfahrungsstraße
für den Ort Scharnitz.
Im Jahr 2016, im Zuge der bevorstehenden FIS Nordic
Weltmeisterschaft im Jahr 2019, wurde in Seefeld Tirol
dieses Großprojekt mit einem Investitionsvolumen von
ca. 34 Mio. Euro begonnen.

Probleme
Die Umfahrung beginnt kurz vor der südlichen Ortseinfahrt von
Scharnitz und schwenkt dann nach links in den neuen,
in Richtung Norden verlaufenden Trassenverlauf ein.
Nach Überquerung des Giessenbachs führt sie durch den 957m
langen Tunnel „Porta Claudia“, welcher nördlich vor der Porta
Claudia Straße endet.

Nach ca. 100m überquert die Umfahrungsstraße über die
Isarbrücke die Isar und mündet dann wieder kurz vor der
Staatsgrenze zu Deutschland in den alten Streckenverlauf
der B177 ein.
Der Tunnel „Porta Claudia“ welcher mit einem
Löschwassersystem ausgestattet werden sollte,
wurde durch eine Schweizer Tunnelbaufirma im bergmännischen Tunnelvortrieb erstellt.
Auf Grund der Lage zur Isar, des Gewässerschutzes
(Trinkwasser) sowie der Berücksichtigung der Auflagen des
Umweltschutzes wurde es erforderlich ein betriebssicheres
Löschwasser- System zu wählen.

Die Löschwasserleitung wurde auf Grund der
Witterungsproblematik und festgelegter Forderungen
als vollisolierte dauergefüllte Leitung in Kombination mit
entsprechenden Tunnelhydranten geplant.

Die Lösung
Die mit dem Bau des Löschwassersystems beauftragte Firma
aus Südtirol entschied sich hier im Frühjahr 2018 für das
Alvenius Rohrsystem.
Auf Grund der Handhabung und der schnellen Installation.

Kundenvorteile
Die vorgefertigten vollisolierten Leitungen konnten dank der Abwinkelbarkeit in den Kupplungen, ohne Formteile in sehr schneller Zeit einfach per Hand, in die sich neben der Fahrbahn befindlichen für die Löschwasserleitung vorgesehenen Versorgungskanälen verlegt werden.
Hierfür mussten keine schweren Arbeitsgeräte eingesetzt
werden und das äußerst schnelle Kupplungssystem erlaubte die Verlegung in wenigen Tagen.