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HTI Bulgarien liefert Hauptwasserleitung für europäisch gefördertes Großprojekt

05.05.2020

HTI Bulgarien liefert Hauptwasserleitung für europäisch gefördertes Großprojekt

Die Hauptwasserleitung der Stadt Wraza (etwa 110 km nördlich von Sofia gelegen) wird bis Ende 2020 mit Unterstützung von europäischen Fördermitteln in Ihrer gesamten Länge von 33,3 Kilometern umfassend saniert. Die Rekonstruktion der Leitung war notwendig, da die alten Asbestzementrohre des Bestands aus den 1970er Jahren den zeitgemäßen Trinkwasser-Qualitätsstandards in keiner Form mehr genügen. Für diese Baumaßnahmen liefert die HTI Bulgarien 18,7 km duktile Gussrohre DN 1000, 13,8 km Gussrohre DN 800 und für einen Abschnitt von 800 Metern PE 100 RC Rohre DN 500. Der gesamte Lieferwert liegt bei rund 14 Mio. Euro.

Die „Sanierung der Hauptwasserleitung“ ist der zweite große Bauabschnitt des Gesamtprojektes, das einen „Integrierten Wasserkreislauf der Stadt VRATSA“ (Wraza) zum Ziel hat. Es geht um die Reduzierung von Trinkwasserverlusten, um die Verbesserung der Wasser-Qualität zum Wohle der Umwelt und der Bevölkerung der Stadt Wraza nach den Vorgaben der europäischen Umweltgesetzgebung und um eine flächendeckende Bereitstellung von Trinkwasser, das den Anforderungen der europäischen Trinkwasserverordnung erfüllt (98/83/ECC). Ganz nebenbei werden Betriebs- und Wartungskosten des Wasserversorgungsnetzes langfristig gesenkt. Das Projekt begann offiziell am 22. November 2019. Die Bauarbeiten sollen planmäßig bis Ende 2020 beendet sein.

Neben dem Austausch der alten Asbestzementrohre und der Einrichtung der neuen duktilen Gussrohre beinhaltet das Projekt zudem den Bau neuer Armaturen-Kammern für die Durchflusskontrolle, zur Überquerung des Botunya-Flusses sowie als Ausgangspunkt für sekundäre Leitungen zur Wasserversorgung von acht kleineren Siedlungen in der Umgebung. Die Herausforderungen an die Rohrleitungen sind enorm: Die Hauptwasserleitung führt von der Trinkwasseraufbereitungsanlage zum Teil durch stark zerklüftetes und gebirgiges Gelände so dass die Rohrleitungen für unterschiedliche Drücke von 6 bis 25 bar ausgelegt sein müssen.

HTI Bulgaria fungiert als Logistikpartner und ist mit der Organisation der Anlieferung der Rohre und Formstücke des französischen Herstellers Saint-Gobain PAM betraut. Geliefert wird per Schiff und LKW. Zwei Arten von Gussrohren kommen zum Einsatz: Für den Teil DN 1000 werden ca. 9,9 km NATURAL Rohre und ca. 8,8 km ZMU (Zement Mörtel Umhüllte) Rohre eingesetzt. Für den Bereich DN 800 werden ausschließlich ZMU Rohre verwendet, die sich aufgrund der felsigen Beschaffenheit anbieten. Durch die Verwendung der zugfesten Verbindungen der SG PM Rohre und Formstücke mit ihren optimalen Winkelabweichungen kann weitgehend auf Ankerblöcke verzichtet werden, was Zeit und Zusatzkosten spart. Das Projekt VRATSA gehört zu einem der größten Projekte, die von der HTI Bulgaria realisiert wurden.