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AUSGABE 3/2020 ELEKTROMOBILITÄT

Editorial Mit Vollgas in die Zukunft Wir stellen uns den Herausforderungen

Elektrische Mobilität, Alternative Energiegewinnung oder Digitalisierung – die Themen der Zukunft verändern nicht nur das Leben in unserer Gesellschaft, sondern auch die Infrastruktur auf den Baustellen oder die Anforderungen an die Qualitätssicherung bei uns im Großhandel. Wir haben die anstehenden Veränderungen im Blick, sind offen für Innovation und gehen mit ganz neuen Perspektiven in die Zukunft.

Lesen Sie selbst: Wir zeigen Ihnen, was elektrische Baumaschinen leisten können, und setzen nachhaltige Impulse mit der ersten zertifizierten QM-Abteilung innerhalb der HTI-GRUPPE.

 

Horst Collin, Verantwortlicher der HTI-GRUPPE

HTI Perspektiv 3/2020 - Titelstory Elektromobilität Chancen und Nebenwirkungen

Elektro- und Hybridfahrzeuge werden in Deutschland zunehmend das Straßenbild prägen. Erst kürzlich wurden im Zuge der Corona-Pandemie mit dem verabschiedeten Konjunkturpaket die Prämien für den Kauf umweltfreundlicher Elektrofahrzeuge verdoppelt. Aber: Ist die vorhandene Infrastruktur tatsächlich auf den Fall eines rapiden Zuwachses von E-Fahrzeugen vorbereitet? Stehen genügend Ökostrom und eine ausreichende Zahl an Ladestationen zur Verfügung? Und wären sich häufende Netzüberlastungen Folge des klimabewussten Fahrens?

Vom E-Bike bis zur E-Baumaschine

Die Liste der elektrisch betriebenen Fahrzeuge ist lang und sie wächst stetig. Nicht erst seit der erhöhten Prämie, die Käufer von Elektroautos von Bund und Autoindustrie erhalten, sondern auch aufgrund der verschärften CO2-Grenzwerte in der EU kommt kein Automobilhersteller mehr an der Produktion von emissionsfreien Fahrzeugen vorbei. Laut der Plattform Statista ist der Bestand an Stromern in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um über fünfzig Prozent auf rund 137.000 Fahrzeuge gestiegen. Auch auf Baustellen ist Nachhaltigkeit immer häufiger ein Thema. In einzelnen Ländern wie den Niederlanden und in den skandinavischen Staaten ist es durchaus üblich, dass auf Baustellen E-Fahrzeuge eingesetzt werden.

Lastmanagement im Fokus der Betreiber

Mit dem rasanten Anstieg der Elektroautos wächst die Anzahl der verfügbaren Ladestationen – derzeit gibt es rund 20.000 in Deutschland. Damit wachsen aber auch die Bedenken hinsichtlich einer Überlastung der lokalen Stromnetze. Denn: Je mehr Fahrzeuge zeitgleich geladen werden, desto ausgeprägter sind die Lastspitzen. Insbesondere in Bestandsbauten sind die Leitungen meist nicht für leistungsfähige Ladestationen geeignet, sie müssten erst aufwändig mit höheren Leiterquerschnitten nachgerüstet werden. Um Engpässe zu vermeiden, muss das bestehende Ladenetz stetig erweitert werden. Nach Einschätzung des ADAC ist derzeit zwar rein rechnerisch genügend Strom für rund 10 Millionen Elektroautos vorhanden, allerdings stellt die Energiewende eine zusätzliche Herausforderung dar, die Lösungen auch über die Erzeugung von Wind- und Sonnenenergie hinaus erforderlich macht.

Visionen für klimafreundliches Fahren

Der steigende Anteil von regenerativem Strom führt zu größeren Angebotsschwankungen im Netz. Intelligente Stromnetze (Smart Grids) gleichen diese aus, indem sie Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von Strom kombinieren. Um die Zwischenlagerung von Energie in landschaftlich umstrittenen und kostenintensiven Pumpspeicherwerken zu vermeiden, wird damit experimentiert, aufgeladene E-Fahrzeuge als Zwischenspeicher für überschüssige Energie zu nutzen. Letztere kann dann bei Lastspitzen ins Stromnetz eingespeist werden. Durch eine intelligente Vernetzung und ein durchdachtes Lastmanagement kann die Netzauslastung optimiert werden. Und hier schließt sich der Kreis: Ursprünglich Auslöser von Lastschwankungen, bieten Elektrofahrzeuge nun zugleich eine Lösung für dieselben.

Titelstory - Ladestationen Wissenswertes über Ladestationen

Die einfachsten Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge bestehen aus einer Steckdose, einer Kabelverbindung und einem Ladegerät. Allerdings ist die Haushaltssteckdose nicht auf hohe Belastungen ausgelegt, so dass eine »Wallbox« an einer Starkstromleitung sinnvoll ist.

 »Normale Ladestationen« sind die kostengünstige, aber zeitintensive Variante, denn der Wechselstrom (AC) aus dem Stromnetz muss vom Ladegerät des Fahrzeugs in Gleichstrom umgewandelt werden.

Schnellladestationen liefern Gleichstrom (DC) und ermöglichen damit ein effizientes Laden innerhalb einer kürzeren Zeitspanne. Das ist gerade auch für Nutzfahrzeuge auf längeren Strecken interessant.

»Vehicle-to-Grid«-Anwendungen sollen gespeicherte Energie in das Stromnetz rückspeisen und selbiges stabilisieren. Zukünftig werden solche intelligenten Ladesäulen an Bedeutung gewinnen.

Titelstory - Ladestationen Ladestationen errichten: ohne Vorgaben

Die Genehmigung zur Errichtung von Ladestationen wird deutschlandweit unterschiedlich gehandhabt. Genehmigungsfrei ist sie in folgenden Bundesländern:

  • Baden-Württemberg
  • Bremen
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland (mit Einschränkungen)
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein

Titelstory - Ladestationen Ladestationen errichten: mit Vorgaben

In den restlichen Bundesländern können Ladesäulen zum Beispiel »anderen unbedeutenden Anlagen« zugeordnet werden, für die man in der Regel keine Baugenehmigung benötigt. Dennoch müssen neben straßenrechtlichen auch bauplanungs- und bauordnungsrechtliche Vorgaben beachtet werden – hier gilt die jeweilige Landesbauordnung.

Generell: Möchte man auf einer öffentlichen Fläche bauen, benötigt man eine Sondernutzungserlaubnis der zuständigen Kommune. Möchte man auf eigenem Grund bauen, braucht man keine Genehmigung.

Die gute Nachricht für Mieter und Wohnungseigentümer: Seit 2020 können Wohnungseigentümer den Einbau einer privaten Ladevorrichtung auf einem zur Anlage gehörigen Stellplatz vornehmen – die Miteigentürmer haben lediglich Mitspracherecht bei der Ausführung der Baumaßnahme. Die Kosten für den Bau sowie für die Wartung der Station trägt der jeweilige Eigentümer.

 

Titelstory - Ladestationen Fördermöglichkeiten öffentlicher Ladestationen

Bis 2030 soll es in Deutschland rund 10 Millionen zugelassene Elektrofahrzeuge und etwa 1 Million Ladesäulen geben. Ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur.

Was wird gefördert?
Insbesondere der Ausbau von öffentlich zugänglichen Schnellladestationen (DC-Infrastruktur): Ziel ist eine bedarfsgerechte Verteilung von Ladestationen im gesamten Bundesgebiet.

In welcher Höhe wird gefördert?
Normale Ladepunkte bis 22 kW werden mit bis zu 40 Prozent und bis höchstens 2.500 Euro gefördert, DC-Schnellladestationen ab 22 kW mit bis zu 50 bzw. 30 Prozent. Für DC-Schnellladepunkte gilt ab 100 kW eine maximale Fördersumme von bis zu 30.000 Euro, zwischen 22 und 100 kW sind es maximal 12.000 Euro.

Rund um den Förderantrag
Detaillierte Informationen zum Verfahren gibt es auf der Website der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV). Bei der Stellung des Förderantrags unterstützen die Energiedienstleister DREWAG und ENSO.

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Mit dem R 9200 E entwickelte Liebherr einen vollelektrischen Bagger für die hohen Ansprüche der Bergbauindustrie. Seine Schaufel stemmt bis zu 140 Tonnen Material.

Quelle: Liebherr

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Der Mobilbagger e12 von Mecalac ist nicht nur kompakt und leistungsstark, sondern auch sehr genügsam. Sein Eisen-Lithium-Phosphat-Akku lässt die zwei Elektromotoren bis zu 8 Stunden lang laufen.

Quelle: Mecalac

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Der Kramer 5055e ist ein allradgelenkter, vollelektrisch betriebener Radlader. Mit einer Stapelnutzlast von 1.750 kg ist das Kraftpaket in der Lage, ganze Steinpaletten zu transportieren. Andere Aufsätze ermöglichen den Einsatz als Kehrmaschine oder Bagger.

Quelle: Kramer

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Den Teleskoplader MT 1335 von Manitou gibt es als Hybrid-Modell (im Bild) und in einer vollelektrischen Variante. In beiden Fällen liefert der Motorenhersteller DEUTZ die Antriebe. MT 1335 erreicht eine Hubhöhe von 13 m und hat eine Hebekraft von 3,5 t.

Quelle: DEUTZ AG  

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Der Liebherr LB16 unplugged ist das weltweit erst akkubetriebene Drehbohrgerät. Es erreicht eine Bohrtiefe von bis zu 34,5 Metern und hat einen maximalen Bohrdurchmesser von 1.500 mm. Entwickelt wurde das Gerät gemeinsam mit dem Hochschulprojekt Suncar.

Quelle: Liebherr

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Der Goupil G5 Lithium ist ein kompaktes Nutzfahrzeug, das sich auch sehr gut für den Stadtverkehr eignet. Erhältlich ist der batteriebetriebene Bolide in verschiedenen Aufbaukonfigurationen: etwa als Van, Kipper, Pritschenwagen oder als Chassis-Cab.

Quelle: GOUPIL Deutschland

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Auch für das aCar des Münchener Unternehmens EVUM Motors sind verschiedene Aufbauten (z. B. Pritsche, offene Pritsche, Plane, Kipper, geschlossener Kasten) erhältlich. Optional verfügt das allradbetriebene Nutzfahrzeug über einen 230-Volt-Anschluss für externe Geräte.

Quelle: EVUM Motors GmbH

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Den weltweit größten Elektromuldenkipper produzierte die Schweizer eMining AG mit ihrem eDumper. Er beinhaltet auch die größte jemals in einem Fahrzeug verbaute Batterie. Voll beladen stemmt der eDumber bis zu 65 Tonnen Kalk- und Mergelgestein.

Quelle: eMining AG

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Selbst im Steinbruch (hier: Väo bei Tallinn) geht es elektrisch zu. Eine 400-V-Trafostation versorgt den Großprallbrecher Keestrack R6e über zwei 200-Meter-Kabel mit Strom. Direkt an die Maschine angeschlossen ist das 3-Deck-Produktionssieb Keestrack C6e. Lediglich 95 Tonnen kombiniertes Gesamtgewicht und der unabhängige Diesel-/Elektro-Antrieb mit Plug-In-Option ermöglichen flexible Standortwechsel.

Quelle: Keestrack

Titelstory - Elektromobilität E-Baumaschinen und E-Nutzfahrzeuge

Kein E-Fahrzeug, aber nützlich und elektrisch: Der Akkustampfer AS60e von Wacker Neuson SE punktet mit einer sehr geringen Arm-Hand-Vibration.

Quelle: Wacker Neuson SE

Best Practice Zuleitung zum Wasserwerk in Buch am Erlbach

Für den Wasserturm in der Gemeinde Buch a. Erlbach bestand größerer Sanierungsbedarf. Im Zuge dessen, wurde zunächst die Erneuerung der Wasserleitung umgesetzt. Damit der Hochbehälter künftig schneller gefüllt werden kann, war eine größere Dimensionierung notwendig. Mit den Planungen war das Ingenieurbüro Kienlein beauftragt. Insgesamt sind 2.028 Meter Rohrleitung (PE Leitung 250 x 22,7 mm von Wavin) durch die HTI-GRUPPE angeliefert worden. Im nachfolgenden Video können Sie auf Entdeckungstour entlang der ersten 800 Meter der Gesamtleitung gehen.

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Best Practice Video »Die ersten 800 Meter«

Initiative CO2 Das Projekthandbuch 2020 ist da!

Wollen auch Sie bewusst mit den Ressourcen unserer Region umgehen? Liegt Ihnen Nachhaltigkeit und die Reduzierung von CO2-Emissionen am Herzen? Dann empfehlen wir Ihnen die aktuelle Ausgabe des Projekthandbuchs der Initiative CO2. Dem wachsenden Bedarf geschuldet ist das PROJEKTHANDBUCH 2020 der Initiative CO2 um die Rubrik »Energetische Prozessoptimierung in der Industrie« erweitert worden. Digitalisierung, Automatisierung und deren praxisgerechte Umsetzung stehen im Fokus dieser neuen Rubrik. Insgesamt finden Sie Beiträge zu den innovativsten Projekten und intelligentesten Lösungen von über 30 Lieferanten und Ingenieurbüros der Region – in den Kategorien »Wasser – Energiequelle und Lebensmittel«, »Innovative technische Gebäudeausrüstung«, »Moderne Technik für kommunale Infrastruktur und Umwelt«, »Dezentrale Energieversorgung, „Grund- und Regenwasserbewirtschaftung« sowie »Geothermie«.

Das Projekthandbuch 2020 finden sie HIER.

 

Aus den Häusern – HTI DINGER & HORTMANN KG Material-Sponsoring für Sachsen-Cup 2020

Die HTI DINGER & HORTMANN KG war in diesem Jahr Sponsor des regionalen Berufswettkampfes der Landschaftsgärtner in Sachsen. Die Sieger des Sachsen-Cups 2020 (Phil-Elias Kornmacher, Creativ Garten Sachsen, und Erik Stanke, Schubert und Reimann Galabau) haben sich damit das Ticket für die Deutschen Meisterschaften im September gesichert. Die HTI DINGER & HORTMANN KG stellte die großformatigen Sandsteine zur Verfügung, die als Grundlage für eine der zentralen Aufgaben – den Bau einer freistehenden Mauer im Rahmen einer umfangreichen Gartengestaltung  – eingesetzt wurden.

Aus den Häusern – HTI DINGER & HORTMANN KG Passende Location

Der ganztägige Berufswettkampf der Landschaftsgärtner fand Ende Juni in der beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) angesiedelten überbetrieblichen Ausbildungsstätte Dresden-Pillnitz statt.

Aus den Häusern – HTI DINGER & HORTMANN KG Anspruchsvolle Prüfung

Aufgabe der fünf teilnehmenden Zweierteams war es, innerhalb von acht Arbeitsstunden einen 16 qm großen Schaugarten auf einer Fläche von 4 x 4 m anzulegen. Der Plan beinhaltete unter anderem den Bau einer Sandsteinmauer. Die Schwierigkeit bestand darin, eine aus 20 x 20 x 40 cm großen Sandsteinblöcken bestehende Mauer freistehend zu errichten, die über mehrere Sichtflächen verfügte und eine besonders saubere Ausführungsqualität einforderte.

Aus den Häusern – HTI DINGER & HORTMANN KG Teamwork wird groß geschrieben

Die zu bewältigende Bauaufgabe bestand aus den dafür notwendigen Teamabstimmungen, dem Einrichten der Baustelle, dem optimalen Planen der Bauabläufe sowie der baulichen Umsetzung.

Produktneuheiten Moderne Rohrleitungssysteme im Einsatz für einen effizienten Wassertransport

Die Anforderungen an Installation, Wartung und Instandhaltung der deutschen Wasserverteilungsnetze, die aneinandergereiht weit mehr als zehn Mal um die Erde reichen würden, stellen Unternehmen immer wieder vor neue Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Nachhaltigkeit gilt es dabei ebenso zu berücksichtigen, wie die Effizienz der Installation.

Die Komplexität von Wasserverteilungsnetzen ist enorm. Immer mehr gilt es, Materialien unter Berücksichtigung von Umweltaspekten zu vergleichen sowie innovative Produktneuheiten und Lösungsansätze für Wassertransportsysteme mit positiver Wirkung auf die Nachhaltigkeitsbilanz mit in Planung & Kalkulation einzubeziehen.

Einen detaillierten Artikel zum Thema lesen Sie HIER.

Steigende Umweltanforderungen und Dokumentationspflichten

GF Piping Systems bietet beispielsweise Komplettsysteme an, die eine lückenlose Nachverfolgbarkeit bei Planung, Montage und Betrieb ermöglichen. Das cloudbasierte Komponenten-Management Track & Trace erlaubt es dem Anwender, die Installation in Echtzeit zu überwachen, Planungsfehler zu reduzieren und Dokumentationspflichten nachzukommen.

GF ELGEF Plus Y-Anbohrschelle

Eine sinnvolle Neuentwicklung auf dem Markt ist die patentierte GF ELGEF Plus Y-Anbohrschelle. Ihr Y-Design mit geringem Druckverlust erhöht durch die geringe Gesamtbauhöhe und tiefliegenden Abgang die Sicherheit bei Aushubarbeiten. Durch ihr innovatives Hebelsystem ist sie in Sekunden auf dem Rohr montiert und schweißbereit. Damit trägt sie zu einer störungsarmen, öffentlich besser akzeptierten Installation und schnellerer Inbetriebnahme bei.

Materialvergleich lohnt sich

Systeme aus Kunststoff werden aufgrund ihrere vorteilhaften CO2-Bilanz, den geringen Energieverlusten und der Langlebigkeit immer beliebter. Laut einer Studie zum Vergleich verschiedener Werkstoffe ist die Rohmaterial-Produktion von Kunststoffen wie PE 100, PB, PP, PVC-U oder PVC-U mit deutlich geringeren CO2-Äquivalent-Emissionen verbunden als die konventioneller Werkstoffe wie Kupfer, Edelstahl oder verzinktem Stahl. Ein weiterer Vorteil von Kunststoffleitungen: Durch die geringere Korrosionsanfälligkeit im Vergleich zu Stahlsystemen ergibt sich eine längere Lebensdauer und somit auch eine bessere Umweltbilanz.

GF Imagebild ELGEF Anschlussschelle WAGA lubo MJ3007 DN600

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement ITG-Fachabteilung* setzt neue QM-Maßstäbe

Mit der Einrichtung einer eigenen QM-Abteilung, der aufwändigen Erstellung eines QM-Handbuchs und der Schaffung einer Stelle für einen unabhängig agierenden Mitarbeiter zur Gewährleistung der Qualitätssicherung im Wareneingang geht die ITG-Fachabteilung der HTI EISEN-RIEG KG ganz neue Wege im Qualitätsmanagement. Als erstes Haus der HTI-GRUPPE mit eigener QM-Stelle ist die Voraussetzung geschaffen um den erweiterten Anforderungen der Chemie, Petrochemie, Energietechnik oder Kraftwerksunterhaltung, gerecht zu werden.

*ITG ist der Fachgroßhandel für industrielle Rohrleitungssysteme der GC-GRUPPE. Hier geht es zur Webseite.

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement Zertifizierung nach EN ISO 9001

»Seit Ende 2019 sind wir in der Lage qualifizierte Aufträge aus strategisch relevanten Kernbranchen, wie der Chemie, Petrochemie, Energietechnik oder speziell auch der Kraftwerksunterhaltung unter Einhaltung und Nachweis der strengen Anforderungen der Norm EN ISO 9001/14001, sowie der PAS 1057/DIN 21057 abzuwickeln«, sagt Bernd Mürken, Bereichsleiter ITG-Fachabteilung der HTI EISEN-RIEG KG. »Wir verfügen damit über ein Warenwirtschaftssystem mit eigenständigem und zertifiziertem Qualitätsmanagement – kundenseitig auditiert – und eigenen QM-Mitarbeitern.« Ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Weiterentwicklung der ITG-Unternehmensgruppe, um vermehrt auch den anspruchsvollen Industriekundenkreis, wie Großkunden oder andere Unternehmen aus der Chemie-, Petrochemiebranche und der Energietechnik beliefern zu können.

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement Notwendige Investition in Prüfmittel und Logistik

Die Grundlagen für ein funktionierendes QM-System legte die HTI EISEN-RIEG KG bereits im Jahr 2018, als das Team der ITG-Fachabteilung mit der Erstellung eines QM-Handbuchs nach EN ISO 9001 begann. Als Vorlage diente das 2014/15 von der heutigen ITG COLLIN Duisburg entwickelte QM-Handbuch für einen Großkunden der Chemie. Ende 2019 folgte mit der Einstellung des Industriemeisters Leif Janson der nächste Schritt, um die Wareneingangsprüfung normgerecht zu etablieren. Um das zu gewährleisten, investierte die HTI EISEN-RIEG KG in die Anschaffung notwendiger Prüfmittel und in die Logistik. Denn auch der fachgerechte Transport der Artikel hat produktgerecht zu erfolgen. Dabei hat die HTI Logistik entscheidend mit ihrer Expertise zur Realisierung beigetragen. 

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement Protokoll & Audits

Die Wareneingangsprüfung nach EN ISO 9001 beinhaltet eine streng reglementierte Organisation, ebenso wie klar definierte Abläufe, Anweisungen und das Schreiben von Protokollen. Der gesamte Prüfprozess muss dokumentiert werden - von der produktgerechten Lagerhaltung über die Vollständigkeitsprüfung der Lieferpapiere bis hin zur Kennzeichnung der Versandware. Eine entsprechend dokumentierte Prüfmatrix wird dem Attest jeder Charge eines Artikels zugeordnet. 

Um den hohen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, befindet sich der interne Prozess stetig unter der Kontrolle des jeweiligen Kunden. Regelmäßige Audits unterstützen das Team mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Mit dem Ziel, eine langfristig angelegte Zusammenarbeit zu entwickeln. Mit Erfolg: Langfristige Aufträge mit klar definierten Umfängen im Bereich Rohre, Bogen, Flansche sowie Formteile aus Stahl und Edelstahl sind das Ergebnis unserer Bemühungen im Bereich QM. 

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement Nichts wird dem Zufall überlassen

Die Anschaffung diverser Prüfmittel war die Grundlage für ein funktionierendes QM-System. Ein Beispiel für eine Neuanschaffung sind neue Messschieber in manueller und digitaler Ausführung nach Industriestandard. Das, was hingegen nicht intern leistbar ist, wird extern an von der Industrie zugelassene Prüfungsunternehmen vergeben. Dazu gehört beispielsweise die Farbeindring- und Magnetpulverprüfung auf Oberflächenrissfehler. Ebenso sind Röntgennachweise der Schweißnähte bei entsprechenden Rohr-, Bogen- und Formteilen vorgeschrieben.

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement Materialverwechslung ausgeschlossen

Um die bei uns angelieferten Artikel auf Materialverwechslung (PMI-Test) zu prüfen, hat die HTI EISEN-RIEG KG ein Hand-Röntgenfluoreszenzanalysegerät der Marke Analyticon inklusive der passenden Software zur Dokumentation der Tests angeschafft. So können die spezifischen Kundenanforderungen bedient und der jeweils geforderte prozentuale Anteil einer jeden Charge auf die Übereinstimmung mit der bestellten Materialgüte geprüft werden.

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement Auf die inneren Werte kommt es an

Um Rohre auch von Innen auf Fremdkörper und bei geschweißten Rohren die Ausführung der Schweißnähte zu prüfen, kommt in der Qualitätssicherung ein Videoendoskopiegerät mit LED-Beleuchtung der Marke ViZaar zum Einsatz. Auf einer Länge von bis zu 8 Metern können so hochauflösende Videoaufnahmen und Fotos gemacht und gespeichert werden.

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement Logistische Herausforderungen

Auch im Bereich der Logistik waren infrastrukturelle Anpassungen notwendig, um dem nicht immer einfachen Lieferumfeld in der anspruchsvollen Chemiebranche gerecht zu werden. Größte Neuanschaffung in diesem Bereich war die Entwicklung eines besonderen LKW mit speziell an die Bedürfnisse der neuen Branche angepassten Ausstattung. Ein Aufbau mit Kran, ein Edscha-Verdeck, eine Hebebühne und fest definierte Lagerplätze auf der Lagerfläche wurde eingerichtet, um den Transport der qualifizierten Artikel normgerecht auf die Baustelle oder in die Läger der anspruchsvollen Industriekunden zu bringen. Um den neuen Anforderungen an die Lagerhaltung gerecht zu werden ist auf einer Fläche von knapp 600 Quadratmetern eine Leichtbauhalle errichtet worden, um die Lagermöglichkeiten von Rohren und Formteilen in Gitterboxen zu erweitern.

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement Die Zukunft wird nicht langweilig

Qualitätssicherung ist ein Bereich, der sich stets in der Weiterentwicklung befindet. Daher stehen auch wir nicht still. Aktuell arbeitet die ITG-Fachabteilung der HTI EISEN-RIEG KG an der vollständigen Digitalisierung aller Prüfdokumente. Außerdem liegt ein Fokus auf der Qualifikation und Schulung des erweiterten QM-Teams im Vertrieb und der Lagerlogistik rund um Leif Janson. Denn ein Großteil der Prüfverfahren ist nur normkonform, wenn die Prüfer ein entsprechendes Schulungszertifikat vorweisen können. Insbesondere die Verwechslungsprüfung bedarf einer mehrtägigen Schulung und der Zulassung des Prüfers durch das Bundes-Strahlenschutzamt.

HTI EISEN-RIEG KG – Qualitätsmanagement Herausforderung angenommen und bewältigt

Industriemeister Leif Janson ist seit November 2019 an Bord in der ITG-Fachabteilung der HTI EISEN-RIEG KG und hat maßgeblich mit seiner Expertise und seinem Einsatz zum Aufbau eines QM-Systems am Standort beigetragen. In kürzester Zeit gelang es ihm in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem QM-Entwicklungsteam die Qualitätssicherung in der ITG-Abteilung soweit auszubauen, dass sie den hohen Ansprüchen der Chemie-Industrie, entspricht.

»Ein großer Erfolg, der ganz neue Perspektiven eröffnet –  in Industriezweigen, die hohe Ansprüche an die Qualitätssicherung stellen«, sagt Bernd Mürken. »Wir sind gewappnet für diese Herausforderungen.«

Freuen Sie sich auf unsere nächste Ausgabe Ausgabe 4/2020

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